Ökologie & Umwelt

Pressemitteilung vom 07.12.2012

Entnommen vom Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger

Im Trend: Der Weihnachtsbaum aus der Region

Bundesweite Nadelanalysen attestieren Unbedenklichkeit

Immer mehr Verbraucher achten beim Weihnachtsbaumkauf auf die Herkunft. Laut einer vom Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland (BWS) in Auftrag gegebenen repräsentativen Verbraucherstudie, spielt für 47% der Verbraucher eine entscheidende Rolle, dass der Baum "hier aus der Region" stammt.

Die beliebteste Einkaufsstätte ist dabei der Stand eines Weihnachtsbaumhändlers (32%), gefolgt vom Kauf direkt beim Erzeuger bzw. Forstamt (28%), Bau- und Verbrauchermärkten (19%), sowie Gartencentern und Gärtnereien (17%). Etwa 10% bekommen einen Weihnachtsbaum geschenkt oder holen ihn vom eigenen Grundstück.

Die Diskussion um eine nachhaltige Produktionsweise macht natürlich auch vor Weihnachtsbäumen nicht halt. Gerade Familien mit kleinen Kindern, wo der Weihnachtsbaum der Mittelpunkt des Festes ist, legen großen Wert auf das Thema. "Wir haben die Bedenken der Verbraucher aufgegriffen", sagt Bernd Oelkers, Vorsitzender des Bundesverbandes BWS. In Zusammenarbeit mit den Landesverbänden haben wir bundesweit Nadelanalysen von dem für chemisch-biologische Analysen international anerkannten Labor "Eurofins" ziehen und untersuchen lassen. "Alle mir bekannten Analysen bestätigen die Unbedenklichkeit", so Oelkers weiter. "Soweit Rückstände nachgewiesen wurden, handelte es sich ausschließlich um zugelassene Mittel. Alle Analysen liegen unter den für Lebensmittel zulässigen Grenzwerten. Wir sind sehr froh bestätigen zu können, dass die Weihnachtsbäume, die nach den offiziellen Anbauempfehlungen des Verbandes produziert werden, Lebensmittelqualität aufweisen."

Die Firma Gutshof Tanne verkauft seit 2012 zertifizierte Bäume nach Global G.A.P. (Global Good Agricultural Practice)

So werden wir unserer sozialen Verantwortung und dem Umweltschutz gerecht. Der Verbraucher kann durch diese Zertifizierung sicher sein, dass die Bäume nach geltenden gesetzlichen und ethischen Bedingungen hergestellt werden.

 

Gut zu wissen...

  • es gibt in Deutschland über 1.000 Betriebe die Weihnachtsbäume herstellen und so über 10.000 Arbeitsplätze sichern
  • Während der Wachstumsphase von zehn Jahren bindet ein Hektar einer Weihnachtsbaumkultur bis zu 145 Tonnen CO2 und produziert gleichzeitig bis zu 105 Tonnen Sauerstoff. Somit tragen die Weihnachtsbaumkulturen wesentlich zur Verbesserung des Luftklimas bei
  • Die Weihnachtsbaumkulturen bieten auch für viele Tierarten einen Lebensplatz. Im Sauerland wurden, einer Untersuchung zur Folge, 80% der Brutpaare der Heidelerche in Weihnachtsbaumkulturen gefunden